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Ja, ich glaube, ein Leben, das beginnt mit einem Liebeswort (Foto entnommen der Biografie von Mireille Mathieu)
ISBN 3-928024-74-4

"Oui, je crois:
alles Leben begann, als die Liebe begann.
Oui, je crois,
jedes Leben, das fing mit der Liebe erst an.
Oui, je crois, ja, ich glaube,
ich glaube, oh, das ist mein Schwur.
Oui, je crois, ja, ich glaube,
so heißt es, mein Crédo damour."

Mireille, geb.  am 22. Juli 1946 in Avignon.

"Sie sind doch die Älteste von vierzehn Kindern aus einer sehr armen Familie. Aber auch arme Kinder haben Spielzeug. Sie hatten doch sicher ein Püppchen?". "Ich hatte meine kleine Schwester", (Zitat aus der Biografie). Damit war Monique (Matite) gemeint.

Aufgewachsen in sehr armen Verhältnissen und trotzdem, durch die familäre Liebe glücklich, wuchs die Familie des Steinmetzers Roger und seiner Frau Marcelle Mathieu, im Laufe der Jahre, auf 14 Geschwister an. Mireille, als Älteste, arbeitete mit 13,5 Jahren (ihr machte die Schule keinen richtigen Spaß, sie war und ist Legasthenikerin) in einer Papierfabrik gemeinsam mit ihrer Schwester Matite, um das karge Budget der Familie aufzubessern. Der harte Alltag wurde mit viel Liebe und Gesang bewältigt. Papa Roger war begeistert von Maria Callas, und es liefen ständig Platten von Edith Piaf. Mireille hatte von Papa Roger die Stimme geerbt und über Jahre, bei Familientreffen und Kirchengesang, entstand der Wunsch, ich werde Sängerin.

Mireille mit ihren geliebten Eltern, Papa Roger und Mama Marcelle.

Drei Anläufe nahm die kleine Mireille in Gesangswettbewerben, bis sie endlich 1964 den Durchbruch schaffte und durch ihren späteren Manager, Johnny Stark, entdeckt wurde.

Am 21. November 1965, in der legendären Olympia-Music-Hall (wo sie am 21. November 2002 ihr 37. Bühnenjubiläum feierte) war es soweit: Mit "Mon Crédo" wurde ihre Karriere begründet. Seitdem trat Mireille, rund um den Erdball, in fasst allen Ländern unserer Erde auf. Sie brachte, in 9 Sprachen, die französische Seele den Menschen aller Welt näher. Deshalb wurde sie, 1998, vom Präsidenten Jacques Chirac, als "weltweite französische Kulturbotschafterin" mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet.


1998 wurde Mireille mit dem Kreuz der Ehrenlegion durch den französischen Präsidenten, Monsieur Jacques Chirac, für ihre Verdienste der internationalen Völkerverständigung auf kulturellem Gebiet geehrt.       Fotos (4): Privatarchiv

Nachdem ihr Papa Roger 1985 und ihr Manager Johnny Stark 1989 verstarben, waren ihr die starken Persönlichkeiten an ihrer Seite abhanden gekommen. Damit verlor sie den Halt, den sie als anlehnungsbedürftige, von vertrauenswürdigen Personen umgebene Frau und Künstlerin gewohnt war. Sie verfiel in Depressionen und sonderte sich Jahre, leider nicht nur von dem französischen, sondern auch von ihrem überaus treuen deutschen Publikum ab. Auftritte im Ausland, dort jedoch immer mit überwältigendem Erfolg, blieben die Ausnahme.

Aber sie blieb nicht untätig: 1989 bekam sie die Goldene sogar in Spanien für "Embrujo", 1993 ein tolles Comeback in Frankreich mit der CD "Chante Piaf" und in Deutschland mit "Unter dem Himmel von Paris", 1998 Konzerte im Olympia, 1997 in Finnland und Italien, 1996 in Deutschland mit "In meinem Traum" usw.

Doch sie hatte, nach wie vor, allen voran, Mama Marcelle und ihre neue Managerin, Schwester Monique (Matite) sowie ihre große Familie an ihrer Seite.

Nach den Konzerten im "Olympia" vom 19. bis 24. November 2002 und der darauf folgenden Tournee hat Mireille ihre Kraft, ihre überdimensionale Ausstrahlung und ihre wunderbare Stimme wiedergefunden, um in die Welt hinauszurufen: " Ich bin noch da, ich will mein Publikum, das ich liebe und für das ich lebe."

Vom 19. bis 24.11.2002 feierte Mireille Mathieu ein phänomenales Comeback in der Pariser Olympia-Music-Hall. Menschen aus allen Erdteilen bejubelten und trugen durch stehende Ovationen Mimi auf einer unglaublichen Welle der Symphatie. Am 21.11.2002 beging sie, an der Stätte ihrer großen Erfolge, im Pariser Olympia, ihr 37.Bühnenjubiläum.

„Ja, ich glaube, ein Leben, das beginnt mit einem Liebeswort...“

Verfasst von Monika Fickel (16. Dezember 2002)


Vielen Dank gilt Frank Hüttig aus Rüsselsheim, der mir dieses Foto zur Verfügung stellte. Damit ist der Beweis von der Existenz der Züchtung "Floribunda Mireille Mathieu" von 1993 erbracht.

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